Mit den Vorsätzen für das neue Jahr ist es immer so eine Sache – meistens setzt man sie gar nicht oder nur kurzfristig um. Obwohl ich kein großer Fan von Vorsätzen bin, wollte ich es dieses Jahr auch mal wissen und habe mich zu einem 3-tägigen Saft-Detox Selbstversuch durchgerungen, denn ein paar Tage „detoxen“ mit leckeren Säften kann doch gar nicht so schwer sein. Zum Glück konnte ich noch eine Kollegin zum Mitmachen motivieren.



Auf die Idee kam ich auf die klassische Art und Weise – ich liebe die Weihnachtszeit und das dazugehörige Schlemmen, hatte danach aber irgendwie das Gefühl, dass ich meinem Körper mal eine Auszeit gönnen müsste. Zum anderen war ich neugierig & wollte wissen was sich hinter dem „Saft-Detox-Trend“ verbirgt. In einem Unternehmen mit gesunden Zuckeralternativen wie Denk sweet® sowie Sportler-Accessoires wie magnes direct (Magnesium-Granulat), finde ich es wichtig neuartige „Gesundheitstrends“ zu durchleuchten und die Erfahrungen zu teilen.


Detox bedeutet einfach „Entgiftung“, im Fokus liegt die Reinigung von Innen. Durch den bewussten Verzicht auf Genuss- und Nahrungsmittel, die sogenannte Giftstoffe enthalten, soll ein neues Körpergefühl erzeugt werden. Mit diesen Cleanses / Detox Kuren entgiftet man den Körper, um ihm wieder zu voller Leistungsfähigkeit, mentaler und körperlicher Stärke zu verhelfen. Es gibt schon wahnsinnig viele Erfahrungsberichte und eine große Anzahl an Anbietern, ein wachsender Trend also! Wir haben uns für eine 3-tägige „Saftkur“ entschieden, in der wir keine feste Nahrung sondern nur Säfte, Mandelmilch, Kräutertees und Wasser zu uns nehmen – fündig wurden wir bei einem Anbieter direkt um die Ecke vom Büro „Yuicery“ in München, die solche Cleanses anbieten. Nicht günstig das Ganze (103€ für das Programm), aber unsere Gesundheit ist es uns wert. Ein Yuicery Detox besteht aus 5 Säften pro Tag: 4 Obst-und Gemüsesäften, sowie einer Mandelmilch.


Vorbereitung:


Nach dem Entschluss folgte die Vorbereitung – nach und nach auf geliebte Genussmittel wie Kaffee und Süßes verzichten sowie den Körper auf weniger Essen vorbereiten. Das sollte man auf jeden Fall vorab machen, um einen effizienten „Entgiftungs-Prozess“ zu gewähren.


Für mich war der schwerste Tag der, bevor die eigentliche Kur begonnen hat – der erste Tag im Büro ohne Kaffee! Aber der ging zum Glück schnell vorbei. Dann wurde es Ernst: in den Laden und die frischen Säfte eingepackt.


Tag 1:


Mit viel Energie + Vorfreude / Neugier bin ich aufgestanden, mein Freund zeigte sich solidarisch und trank anstatt Kaffee auch Kräutertee. Mein erster Saft dazu war lecker und ich war nach den 500 ml Flüssigkeit auch gut gesättigt. Im Büro waren wir dann kleinen Hindernissen, wie Kuchen der Kollegen ausgesetzt, aber da standen wir locker drüber. Um 10 Uhr gab es zur Ablenkung einen neuen, frischen „Zwischendrink“. Mittags ging es dann Spazieren anstatt in die miefende Kantine, auch mal eine schöne Abwechslung. Das Spätnachmittag-Tief habe ich dank der Mandelmilch, die auch zu dem täglichen Programm gehört und den Körper mit wertvoller Energie versorgt, gut überstanden.


Tag 2:


Der 2. Tag unseres Detox-Programms verlief auch recht energetisch und gut – das Gefühl so „leicht“ zu sein war echt super. Durch die regelmäßige „Saftzufuhr“ alle 2-3 Stunden, kam auch kein wirkliches Hungergefühl auf. Abends habe ich mir dann noch eine Stunde Iyengar-Yoga gegönnt, danach war der Tiefschlaf garantiert.


Tag 3:
Endspurt! Schon fast routiniert startete ich in den letzten Detox-Tag – zugegebenermaßen schon mit der Vorfreude bald wieder feste Nahrung zu mir nehmen zu können. Denn auch wenn ich die Säfte sehr lecker fand, ist das Kaugefühl nicht zu verachten. Zudem vermisste ich so langsam das „Salzige“. Den Tag habe ich trotzdem gut überstanden, war aber abends froh im Bett liegen zu können!


Das Resümee:
So gut hat mir mein morgendliches Müsli schon lange nicht mehr geschmeckt – anstatt Zucker nehme ich aber lieber ein bisschen Denk sweet® für die Extra-Süße, denn nach dem Detox sollte man langsam mit leichter Kost starten, damit sich der Körper wieder daran gewöhnt.


Es war eine interessante Erfahrung zu sehen, wie der Körper auf den Verzicht reagiert. Man lernt auf seinen Körper zu hören, was man im stressigen Alltag oftmals vergisst. Zudem fühlte ich mich nach den 3 Tagen unheimlich leicht und energetisch. Ich kann also nur empfehlen auch mal eine Detox-Kur zu machen – geht natürlich auch mit selbstgemachten Säften. Von der Dauer her waren die 3 Tage für mich perfekt, für einen längeren Zeitraum esse ich einfach zu gerne.


Viel Spaß beim Ausprobieren!