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Denk Calcium Ratgeber Teil 2: Kalziumbedarf, Kalziummangel & Selbsttest

 

Kalziummangel: Was sind die Ursachen?

Zu einer Calciumunterversorgung können vorübergehende Umstände (wie z.B. eine Schwangerschaft oder Stillzeit) beitragen aber auch bleibende Faktoren wie eine genetische Veranlagung. In beiden Fällen sollte ein Bluttest Aufschluss darüber geben, wie die Ernährung umgestellt werden sollte und ob Calcium zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden sollte.

Mögliche Ursachen für einen Kalziummangel

  • Calciumarme Ernährung
  • Mangel an Vitamin D, das die Absorption von Calcium unterstützt
  • eine genetische Veranlagung
  • hormonelle Störungen
  • bestimmte Erkrankungen (z.B. der Schilddrüsen oder Nieren)
  • erhöhter Alkoholgenuss
  • Rauchen
  • Leistungssportler
  • Bestimmte Medikamente (Diuretika, Kortison, Antiepileptika)
  • Hyperphosphatämie (zu hohe Phosphatwerte im Blut)

Was sind die Symptome und Folgen von Kalziummangel?

Anfänglich äußert sich ein Kalziummangel kaum, da der Körper den Bedarf aus dem Knochengewebe deckt. Erst bei schwereren Fällen von Kalziummangel (Hypocalcämie) treten deutliche Symptome auf8. So kann es vor allem zu Tetanie kommen. Dabei handelt es sich um Krämpfe oder Spasmen in Händen und Füßen. Hände nehmen eine „Pfötchenstellung“ ein, Füße krampfen zum „Spitzfuß“. 

Symptome und Folgen einer mangelnden Calciumversorgung:

  • Taubheit oder Kribbeln in Fingern und Zehen
  • Muskelkrämpfe in Armen Händen oder Beinen
  • Energielosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Herzkreislaufbeschwerden
  • Trockene Haut
  • Brüchige Fingernägel
  • Haarausfall
  • Tetanie (Krämpfe oder Spasmen in Händen und Füßen)

 

Optimal gegen Kalziummangel: calcium active Denk

calcium active Denk Brausetabletten
  • 500 mg Calcium
  • Essentieller Vitalstoff für eine stabile Knochensubstanz, Zähne und Muskeln
  • 1x täglich eine Brausetablette - einfache Einnahme
  • Erfrischender Orangengeschmack
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Gluten- und Laktosefrei

 

Wie hoch ist mein Tagesbedarf an Calcium?

Das Mineral ist ein wichtiger und notwendiger Mineralstoff für den Körper und muss in ausreichender Menge über die Nahrung dem Körper zugeführt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt – je nach Knochenstoffwechsel – täglich 800 mg – 1.200 mg. Einen höheren Bedarf von ca. 1.500 mg / Tag haben7

  • Heranwachsende
  • Schwangere
  • Stillende
  • Ältere
  • Frauen in / nach der Menopause

 

Kalziumbedarf von verschiedenen Altersgruppen

Kalziumbedarf bei Babys und Kindern

Alter des KindesBedarf (in mg)
 1 - 4 Lebensjahr 600
 4 - 7 Lebensjahr 700
 7 - 10 Lebensjahr 900

Kalziumbedarf Jugendlichen

AlterBedarf (in mg)
 10 - 13 Lebensjahr 1.100
 13 - 19 Lebensjahr 1.200

Kalziumbedarf bei Erwachsenen und Schwangeren

Alter Bedarf (in mg)
ab dem 19. Lebensjahr  1.000
Bedarf
bei Schwangeren
 1.000
Bedarf
in der Stillzeit
 1.000

Welche sind die Risikogruppen für Kalziummangel?

Risikogruppen für Kalziummangel sind:

  • Personen die sich einseitig ernähren oder ernähren müssen
  • Menschen die keine Milch- oder Milchprodukte vertragen (Laktoseintoleranz)
  • Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit
  • Menschen mit Magnesiummangel (beeinflusst die Aufnahmefähigkeit)
  • Bei Veganer oder vegetarischer Ernährung
  • Personen mit einer genetischen Disposition, die die Calciumverarbeitung und Speicherung hemmt
  • Personen mit Nierenschwäche (Niereninsuffizienz)
  • Personen mit einer medizinisch oder genetisch bedingten, sehr hohen Ausscheidung von Calcium 

Diese Faktoren können die Aufnahmefähigkeit für Calcium vermindern

RisikofaktorGründe
RauchenBestimmte Schadstoffe sind Calciumbinder
VeganismusVerringerte Calciumaufnahme möglich
SchilddrüsenunterfunktionErhöhte Calciumausscheidung
Bestimmte Medikamente (Auszug)
  • Glucocorticoide (z.B. Cortison, Cortisol
  • Diuretika (z.B. Proton-Pumpen-Hämmer)
  • Antacida
  • Phosphatbinder
Direkte oder indirekte Knochenschädigende Wirkung der Medikamente
UntergewichtGeringe Calciumaufnahme durch Ernährung,
Östrogenmangel (vergleichbar mit Wechseljahren)

 

Selbsttest: Erfahren Sie, ob Sie ein Risiko für einen Mangel haben.

In diesem 2 Minuten-Test werden einige Risikofaktoren abgefragt. Der Test ist natürlich anonym.


Selbsttest-Calcium

Wenn man ein erhöhtes Risiko für Kalziummangel hat, z.B. weil man zu einer Risikogruppe gehört, kann ein Bluttest beim Arzt nicht schaden.
Der Mangel kann frühzeitig erkannt und langfristige Auswirkungen, z.B. auf Knochen (Osteoporose) und Zahnfleisch (Parodontitis) vermieden werden.

Kalziummangel: Wie kann man Osteoporose vorbeugen?

Osteoporose ist die Folge von abnehmender Knochensubstanz, die bei Frauen ungefähr ab dem 45. Lebensjahr, bei Männern ab dem 55. Lebensjahr einsetzt. Die Ursache für den Knochenabbau ist ein Missverhältnis von Osteoblasten (verantwortlich für den Knochenabbau) und Osteoklasten (verantwortlich für den Knochenaufbau). Es wird mehr Knochensubstanz abgebaut, als aufgebaut. Die Folge ist, dass Personen, die an Osteoporose leiden, besonders anfällig für Knochenbrüche sind. Auch spontane Brüche können auftreten. Neben dem Alter spielen auch Faktoren wie Geschlecht (bei Frauen liegt das Risiko für osteoporotische Knochenbrüche deutlich höher) und familiäre Veranlagung eine Rolle. Eine Messung der Knochendichte dauert beim Orthopäden ca. 5 Minuten und gibt Aufschluss über das persönliche Knochenbruchrisiko.
Knochen bestehen aus Gewebe und einer bestimmten Matrix, in der Mineralien eingebaut sind. Die wichtigsten sind Phosphor und Calcium. Insofern ist eine der effektivsten Prophylaxe-Maßnahmen gegen Osteoporose eine calciumreiche Ernährung in jungen Jahren. Calcium wird unter anderem auch bei der Behandlung von Osteoporose eingesetzt.Sinnvoll ist der gezielte Aufbau der Knochenmasse. So können bis zu 50% der Beckenbrüche im Alter durch ein stabiles Knochengerüst verhindert5 werden. Hierzu muss über die Ernährung ausreichend Calcium aufgenommen werden. Ihr Arzt kann feststellen, ob Sie ein Risiko für Kalziummangel und Osteoporose haben und kann Ihnen einen entsprechenden Ernährungsplan zusammenstellen. Wenn Sie Ihren Calciumspiegel zukünftig besser steuern möchten, empfehlen wir Ihnen calcium active Denk: erfahren Sie mehr.

Der Osteoporose vorbeugen

  • Gezielte Aufbau der Knochenmasse durch calciumreiche Ernährung
  • Ziehen Sie einen Arzt hinzu und lassen Sie Ihre Knochen und Blutwerte prüfen
  • Lassen Sie sich einen professionellen Ernährungsplan erstellen
  • Nahrungsergänzungsmittel wie calcium active Denk 
    für eine bessere Steuerung der Werte

Allergien: Hilft Calcium gegen Heuschnupfen und Sonnenallergie?

In den 60er Jahren wurde Calcium als das Mittel gegen Allergien, wie Heuschnupfen oder Entzündungen der Nasen- und Augenschleimhaut sowie bei allergisch bedingten Hautbeschwerden gehandelt. Hintergrund hierfür waren die Erfahrungen aus der Praxis, die eine gewisse Wirksamkeit des Calciums belegten. Aktuell fehlen kontrollierte Studien für eine klare Empfehlung, ferner ist der Wirkungsmechanismus noch nicht ausreichend verstandenen. Eine mögliche Erklärung für den Wirkzusammenhang, könnte im Zusammenspiel von Histamin (in sehr vielen Fällen Auslöser von Allergien) und Calcium zu finden sein:
Eine akute, allergische Reaktionen im Körper führt zu einer gesteigerten Histaminausschüttung. Das hat  eine verstärkte Durchlässigkeit der Gefäßwände zur Folge, wodurch toxische Histaminkonzentrationen entstehen. Eine gezielte Aufnahme kann vorübergehend zu einer verminderten Kapillarpermeabilität führen. Durch diese „Kapillarabdichtung“ wird der Übergang von Histamin in das Körpergewebe deutlich reduziert, Juckreiz Quaddel- und Erythembildung werden dadurch verringert.

Es verhindert zudem die Ausschüttung von Histamin im Körper. Histamin kann oftmals der Auslöser für Allergien, insbesondere Heuschnupfen und Sonnenallergie, sein. Der Mineralstoff stabilisiert die Speicherzellen von Histamin und reduziert so deren Ausschüttung. Dadurch wird verhindert, dass der Botenstoff Histamin beim ersten Pollenflug austritt und einen unangenehmen Juckreiz auslöst. Bevor man also zu Anti-Allergika (Anti-Histaminika) greift, kann man diese Alternative in Absprache mit einem Arzt versuchen6

Auf diesem Effekt beruht auch die Wirksamkeit von Calcium gegen die polymorphen Lichtdermatose (PDM), die umgangssprachlich auch „Sonnenallergie“ oder „Mallorca-Akne“ bezeichnet wird. Die Haut reagiert bei PDM phototoxisch auf die UVA-Strahlen. Es entstehen Hitzepickel, Quaddeln und stark juckende Hautirritationen. Wird bereits zwei Wochen vor dem geplanten Sommerurlaub auf eine ausreichende Calcium-Versorgung geachtet, kann eine solche Hautreaktion reduziert werden.4

Eine gezielte Calciumeinnahme hilft nur bedingt bei Allergien.

Auch wenn man Allergiesymptomen in manchen Fällen mit Calcium entgegenwirken kann, so ist es doch keine Alternative zu Anti-Allergika (Anti-Histaminika).

Gezielte Calciumeinnahme gegen Sonnenallergie

Durch eine ausreichende Calciumversorgung ab 2 Wochen vor dem Urlaub, kann man der sommerlichen Sonnenallergie gut entgegenwirken.

Welche Rolle spielt Laktoseintoleranz bei Kalziummangel?

Laktoseintoleranz (Milchzuckerintoleranz) ist eine weit verbreitete Unverträglichkeit. Besonders im asiatischen Raum leidet ein Großteil der Bevölkerung an einer Milchzuckerunverträglichkeit, aber auch in Deutschland steigt der Prozentsatz der Personen, die keinen Milchzucker in der Nahrung vertragen.Obwohl Milchprodukte die größten Calcium-Lieferanten darstellen, können auch Laktoseintolerante ihren notwendige Tagesdosis über die Nahrung beziehen. Auf deren Speiseplan sollten auf jeden Fall calciumhaltiges Mineralwasser (> 150 mg / l) sowie Gemüsesorten mit hohem Calciumgehalt stehen. Trotzdem bringt die Laktoseintoleranz das Risiko eines möglichen Mangels mit sich. In diesem Fall sollte der Bedarf zusätzlich durch Calciumpräparate gedeckt werden.

Laktoseintoleranz kann Kalziummangel begünstigen

  • Veränderte Ernährungsgewohnheiten in Folge einer Laktoseintoleranz, können einen Kalziummangel begünstigen
  • Milch ist ein wichtiger Calciumlieferant: Indirekt kann eine Unverträglichkeit für Milch- und Milchprodukte zu Kalziummangel führen

Eine gezielte Ernährungsumstellung kann helfen Mangelerscheinungen vorzubeugen
Sie möchten trotz Intoleranz Milchprodukte genießen? Bei Laktoseintoleranz hilft Ihnen L-active Denk.

 

Quellen

[1] Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), „Ausgewählte Fragen und Antworten zu Calcium“ (2013), S. 3, Stand: 26.03.2015 

[2] Dr. Martin Allwang, „Calcium (Kalzium): Ein wichtiger Mineralstoff“  in Apotheken-Umschau, http://www.apotheken-umschau.de/laborwerte/calcium, (2014), Stand: 26.03.2015

[3] http://flexikon.doccheck.com/de/Kalzium

[4] Strunz U., Jopp A.,“ Mineralien das Erfolgsprogramm“, Heyne, (2003), S. 37-71

[5] Illich J. et al., „Nutrition in bone health revisited: A story beyond calcium. Review.”, American Journal Clinical Nutrition, 2000, 19 (6), S. 715-737

[6] http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=41064

[7] Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE): „Referenzwerte Calcium“, 2013

[8] National Institutes of Health – Office of Dietary Supplements, „Calcium – Dietary Supplement Fact Sheet”, http://ods.od.nih.gov/factsheets/Calcium-HealthProfessional/#h5, (2013), Stand: 26.03.2015

[9]  www.ugb.de

[10] Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority– EFSA), „Calcium and vitamin D and bone strength“, The EFSA Journal, (2008), 828, S. 1-13

Weitere Quellen 

United States Department of Agriculture (USDA), National Nutrient Database for Standard References Release 27, http://ndb.nal.usda.gov/ndb/foods, Stand: 26.03.2015

Looker AC et al., „Prevalence of low femoral bone density on older US adults from NHAANESIII.”, Journal Bone Miner Research, 1997(12), S. 1761-1768