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Bild Spermien & Eizelle

FRUCHTBARKEITSSTEIGERNDE LEBENSFÜHRUNG

Eine gute Basis dafür schwanger zu werden ist eine gesunde Lebensweise. Ein besonders wichtiger Faktor ist die Ernährung, aber auch die Vermeidung von Stress und negativen Umwelteinflüssen kann eine Schwangerschaft begünstigen.

Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen ist grundsätzlich wichtig für Schwangere und Frauen, die schwanger werden möchten. Bereits die Ernährung vor und während der Schwangerschaft beeinflusst die Entwicklung des ungeborenen Kindes. Wenn man also plant schwanger zu werden, sollte man in seine Ernährung bereits Nährstoffe einbauen, die für die spätere Entwicklung des Kindes essentiell sind.

Hierzu gehören vor allem Folat, Jod und verschiedene B-Vitamine. Diese Nährstoffe sind für die Entwicklung des Babys vor allem in den ersten 12 Wochen notwendig, aber auch schon ab Kinderwunsch sollte die werdende Mutter ausreichend von diesen Vitaminen und Mineralstoffen zu sich nehmen. Folat kommt eine ganz besonders bedeutende Rolle zu, es trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes bei sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems. Auch für das ungeborene Baby ist es wichtig, dass die Mutter genügend Folat zu sich nimmt. Folat ist für die Ausbildung des Neuralrohr wichtig. Bei unzureichender Versorgung kann es zu Neuralrohrdefekten (sogenannte Spina bifida, im Volksmund oft als offener Rücken bezeichnet) bei Babys kommen. Zudem hat Folat eine Funktion bei der Zellteilung, ebenso wie Vitamin B12. Die Vitamine B6 und B12, sowie Riboflavin (B2) tragen u.a. zur Erhaltung der roten Blutkörperchen bei. Panthotensäure (B5), Biotin (B7) und Niacin (B3) tragen zu einem gesunden Energiestoffwechsel bei. In unserem Denk-Schwangerschafts-Ratgeber können Sie mehr über eine gesunde Ernährung  während - aber auch vor der Schwangerschaft - erfahren.

Neben diesen Nährstoffen, die spezielle für die Entwicklung des ungeborenen Babys wichtig sind, gibt es auch viele weitere Nährstoffe, wie Magnesium und Calcium, die eine werdende Mutter benötigt.

 

Genussmittel – Alkohol, Rauchen und Koffein

Dass Tabakrauch für Kinder und Erwachsene schädlich ist, weiß jeder, aber auch auf die weibliche Fruchtbarkeit hat das Rauchen einen negativen Einfluss. Tabakkonsum und auch Passivrauchen kann zu Menstruationsstörungen führen und soll zudem das Risiko von Komplikationen bei der Schwangerschaft, wie einer Eileiterschwangerschaft, erhöhen. Auch die Wahrscheinlichkeit an Gebärmutterkrebs zu erkranken ist bei Raucherinnen höher als bei Nicht-Raucherinnen. Des Weiteren kann Rauchen das Wachstum der Eibläschen und somit der Eizellen negativ beeinflussen sowie die Konzentration der Hormone Progesteron und Estradiol, die wichtig für das Einnisten der befruchteten Eizelle sind,  vermindern. Dies kann zur Folge haben, dass Raucherinnen länger auf eine Schwangerschaft warten müssen. Es heißt sogar, dass der tägliche Konsum von 20 Zigaretten dazu führen kann, dass die Zeit bis zur erfolgreichen Befruchtung verdoppelt wird [1]. 

 
Übermäßiger Alkoholkonsum kann ähnliche ungünstige Wirkungen haben. So kann zu viel Alkohol Menstruationsstörungen begünstigen sowie Störungen des Eisprungs auslösen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol, wie z.B. ein Gläschen Rotwein am Abend, ist aber keineswegs schädlich für die weibliche Fruchtbarkeit.

 

Auch von übermäßigem Kaffeegenuss wird Frauen, die schwanger werden möchten, abgeraten. Studien belegen, dass der Konsum von mehr als 300 mg Koffein (etwa 2 Tassen Kaffee) am Tag, die Chance schwanger zu werden senkt [2]. Dies bedeutet also nicht, dass man komplett auf Kaffee oder schwarzen Tee verzichten muss, aber die magische Grenze von zwei Tassen sollte nicht unbedingt überschritten werden.

 

Gewichtsprobleme

 

Sowohl Unter- als auch starkes Übergewicht sind nicht förderlich für den Kinderwunsch der Frau. Beide Arten von Gewichtsproblemen können Zyklusstörungen oder sogar das Ausbleiben des Eisprungs hervorrufen [1]. Übergewicht kann zudem zur Folge haben, dass wegen des hohen Körperfettanteils vermehrt männliche Hormone gebildet werden. Das Hormongleichgewicht ist jedoch eine wichtige Basis für eine Schwangerschaft. Am besten ist es, wenn das Normalgewicht gehalten wird oder durch langsames und nachhaltiges Ab- oder Zunehmen erreicht wird.

 

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[1] Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), „Risikofaktoren für die Fruchtbarkeit“, http://www.familienplanung.de/kinderwunsch/warten-auf-die-schwangerschaft/risikofaktoren-fuer-die-fruchtbarkeit/#c897, 2015, Stand: 27.04.2015

[2] Hatch E.E. und Bracken M.B., „Association of Delayed Conception with Caffeine Consumption”, American Journal of Epidemiology, 1993, 138 (12), S. 1082-1092