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STEIGERUNG DER FRUCHTBARKEIT

Unfruchtbarkeit

 

Wenn ein Paar über eine längere Zeit (ca. 1 Jahr) ungewollt kinderlos bleibt, beginnt die Suche nach der Ursache. Diese kann sowohl beim Mann als auch bei der Frau liegen. In etwa der Hälfte der Fälle liegt eine Fertilitätsstörung beim Mann vor [1].
Fertilitätsstörungen beim Mann sind keine Seltenheit, allerdings sind sie meist nicht unveränderlich und dauerhaft. Gerade bei jungen Männern ist eine Fruchtbarkeitsstörung häufig durch eine vorübergehende körperliche oder seelische Überlastung bedingt.

 

Oft besteht auch ein Zusammenhang zwischen Fertilitätsstörungen und der persönlichen Lebensführung. Der Mann selbst kann also auf seine Fruchtbarkeit- insbesondere seine Spermienqualität – Einfluss nehmen. Eine gezielte Ernährung (Verlinkung) mit wichtigen Mikronährstoffen und Spurenelementen ist der erste und einfachste Schritt, um die Qualität und Beweglichkeit der Spermien zu verbessern.

 

Ursachen und Diagnose

Bei etwa einem Drittel der Fälle lässt sich nicht genau identifizieren, worin die Ursache für eine Fertilitätsstörung liegt [1]. Mögliche Ursachen wie seelische Belastung oder auch eine ungesunde Lebensweise dürfen nicht unterschätzt werden in ihrem Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit. Aber auch körperliche Störungen können der Auslöser für Fertilitätsprobleme beim Mann sein. Unter anderem können eine gestörte Hodenfunktion (z.B. Klinefelter-Syndrom), ein Samenleiterverschluss, Störungen der Samendeposition oder auch hormonelle Probleme der Grund für Fertilitätsprobleme sein [1]. Hierbei können ebenso genetische  und angeborene Erkrankungen als auch Infektionen oder Entzündungen (z.B. Chlamydien) eine Rolle spielen. Auch eine immunologische Sterilität ist möglich, hierbei bildet der Körper Antikörper gegen die Samenzellen. Bei einem Großteil dieser Störungen wird die Spermienanzahl oder -qualität beeinträchtigt.

Die Untersuchung und die damit verbundene Diagnose sollten immer durch einen erfahrenen Arzt bzw. Urologen stattfinden. Die Untersuchung des Ejakulats anhand des Basisspermiogramms der WHO ist hierbei meist der erste Schritt, danach können weitere komplexe Untersuchungen und Tests folgen.

 

Ärztliche Behandlungsmöglichkeiten

 

Natürlich ist im Fall von Kinderlosigkeit eine ärztliche Behandlung möglich. Jedoch sollte sich ein Paar darüber im Klaren sein, dass eine ärztliche Behandlung im Normalfall zeitaufwendig und auch häufig kostenintensiv ist. Es macht deshalb oft Sinn, erst einmal mit herkömmlichen Methoden wie Ernährungsumstellung und Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln oder dem Verzicht von schädlichen Genussmitteln anzufangen, um die Spermienqualität zu verbessern.

 

Konnte eine konkrete Ursache für die Unfruchtbarkeit festgestellt werden, kann nach eingehender ärztlichen Beratung eine sinnvolle, ärztliche Behandlungsform ausgewählt werden, um dem Glück von eigenen Kindern näher zu kommen. Bei zu geringer Spermienanzahl oder wenigen Spermien mit geeigneter Qualität gibt es verschiedene Methoden, die geeigneten Spermien (zielsicher) zur Eizelle zu bringen, so dass eine Zeugung zustande kommen kann. Diese Behandlungsformen werden als (assistierte) reproduktionstechnische Verfahren bezeichnet.

 

Reproduktionsmedizinische Verfahren bei Männern

Zu den reproduktionsmedizinischen Verfahren gehören u. a. die In-vitro-Fertilisation und die Insemination. Für den Fall, dass kein Samen im Samenerguss vorhanden ist, kann die Samengewinnung aus den Nebenhoden (MESA) oder direkt aus dem Hodengewebe (TESE) erfolgen [2].

Auch eine sog. Refertilisierung ist möglich, hierbei handelt es sich um ein mikrochirurgisches Verfahren, das zum Ziel hat, die verschlossenen Samenleiter wieder für den Samen durchlässig zu machen [2].

[2]Pro Familia, „Reproduktionsmedizinische Behandlungsmöglichkeiten“

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[1] Prof. Dr. med. Frank-Michael Köhn, „Unerfüllter Kinderwunsch – Wann liegt es am Mann“ , MMW-Fortschr.Med., 2014 (156, 12), S.40-43

[2] ProFamilia, „Reproduktionsmedizinische Behandlungsmöglichkeiten“, http://www.profamilia.de/erwachsene/kinderwunsch/unerfuellter-kinderwunsch/behandlungsmoeglichkeiten.html, Stand: 27.04.2015