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BEHANDLUNG DER ARTHROSE

 

Für die Entstehung der Arthrose sind mehrere Faktoren verantwortlich. Hierbei spielen nicht beeinflussbare Risikofaktoren wie Lebensalter, familiäre Veranlagung oder Verletzungen eine große Rolle. Aber auch beeinflussbare Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel und Ernährung sind für die Entstehung und den Verlauf der Arthrose verantwortlich. Deswegen besteht die ideale Therapie der Arthrose neben einer medikamentösen Einstellung, aus einer Kombination von Ernährung, Bewegung und Gewichtsmanagement.





Ernährung bei Arthrose
Im Alltag ist es nicht immer leicht, die richtige Auswahl an Lebensmitteln im Supermarkt zu finden. Jedoch ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung für den Verlauf der Arthrose und für die Linderung der Beschwerden besonders wichtig.

Der Gelenkknorpel wird er über die Gelenkflüssigkeit mit Nährstoffen versorgt. Hierfür wird der Knorpel bei Belastung wie ein Schwamm ausgepresst und bei Entlastung wird wiederum nährstoffreiche Gelenkflüssigkeit in den Knorpel aufgenommen. Ein regelmäßiger Wechsel zwischen Be- und Entlastung und eine gesunde Ernährung tragen also dazu bei, den Knorpel gesund zu erhalten.

Generell ist bei der Lebensmittelauswahl folgendes zu beachten:[1]

  • Trinken Sie täglich mindestens 1,5 Liter energiearme Getränke, wie Wasser und ungesüßte Tees.
  • 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag sind ideal um den Körper mit ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien zu versorgen. Eine Portion ist das was in eine Hand passt, womit ein Apfel oder eine Orange schon eine Portion erfüllen.
  • Mehr als 300-600 g Fleisch und Wurst pro Woche sollten es nicht sein. Achten Sie auf eine gute Qualität und auf fettarme Fleischsorten.
  • 2 Portionen Fisch in der Woche versorgen ihren Körper mit essentiellen Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren. Diese sind insbesondere in Seefisch wie Hering, Lachs und Makrele enthalten und können Entzündungen lindern.
  • Bevorzugen Sie fettarme Milch- und Milchprodukte.
  • Fett und fettreiche Lebensmittel sollten eher sparsam verzehrt werden, wobei pflanzliche Öle mit Omega-3-Fettsäuren (Raps-, Walnuss- und Leinöl)bevorzugt werden sollten. Raps- und Sojaöl sind außerdem gute Quellen für Vitamin E.

Durch bestimmte Vitamine und Nährstoffe kann der Gelenkknorpel mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden, die für die Erhaltung seiner Funktion wichtig sind. Eine gesunde Ernährung kann Entzündungen mindern und schmerzlindernd wirken und den Krankheitsverlauf somit positiv beeinflussen. Durch Veränderungen des Lebensstils wie Bewegungsverhalten, Stressabbau und Freizeitverhalten werden günstige Effekte auf häufig gleichzeitig vorliegende Erkrankungen wie Diabetes und Fettstoffwechselstörungen erzielt.

 

Bewegung
Für Menschen mit Arthrose und Gelenkschmerzen ist eine regelmäßige sportliche Betätigung besonders wichtig. Bewegung fördert das Wohlbefinden, hält die Gelenke fit und stärkt die Muskulatur. Um den täglichen Belastungen Stand zu halten benötigt der Gelenkknorpel ausreichend Nährstoffe und Gelenkflüssigkeit, die er durch aktive Bewegung erhält.

Gelenkschonende Sportarten bei Arthrose:

  • Schwimmen
  • Wandern/Nordic Walking
  • Skilanglauf
  • Aquagymnastik
  • Gymnastik  

Machen Sie nur so viel Sport wie Ihnen gut tut und vermeiden Sie Sportarten mit extremen Sprungbelastungen, Drehungen oder Richtungswechsel. Am besten eignen sich fließende und gleichmäßige Bewegungen.
Bei der sportlichen Betätigung ist es außerdem wichtig darauf zu achten, dass Verletzungen vermieden werden. Damit das Verletzungsrisiko so gering wie möglich bleibt, sind eine intensive Aufwärmphase und eine anschließende Dehnung unerlässlich.[9]



 [2] https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/rheumadiaet/(Stand: 22.06.15).
 [3] Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr/Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 1. Auflage Umschau/Braus 2000 S.143.
 [4]Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr/Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 1. Auflage Umschau/Braus 2000 S.92.
 [5]Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr/Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 1. Auflage Umschau/Braus 2000 S.193.
 [6]http://www.bmj.com/content/bmj/341/bmj.c4675.full.pdf (Stand: 22.06.15).
 [7]http://www.bmj.com/content/bmj/341/bmj.c4675.full.pdf (Stand: 22.06.15).
 [8[ Selvan et al. 2012. A Clinical Study on Glucosamine Sulfate versus Combination of Glucosamine Sulfate and NSAIDs in Mild to Moderate Knee Osteoarthritis. Scientific World Journal.
 [9] http://dgk.de/gesundheit/muskeln-skelett/arthrosearthritis/arthrose-und-arthritis.html (Stand: 22.06.15)