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Ernährung und spezielle Nährstoffe
Mikronährstoffe wie Zink, Selen, β-Carotin und Vitamin A, C und E können verschiedene Komponenten des angeborenen Immunsystems beeinflussen. Ein Mangel an diesen Nährstoffen kann die Funktion der natürlichen Killer Zellen herabsetzen und somit das Immunsystem schwächen. Daher ist eine ausreichende Versorgung mit diesen Nährstoffen besonders wichtig.[1]


Vitamin C 

Vitamin C unterstützt das angeborene Immunsystem. Es ist in hohen Konzentrationen in Immunzellen, insbesondere in Leukozyten enthalten. Vitamin C  ist ein wirksames reduzierendes Antioxidanz, da es andere Zellen vor reaktiven Sauerstoffspezies schützt, die an entzündlichen Reaktionen beteiligt sind. Die besten Vitamin C-Quellen sind Obst und Gemüse wie Sanddornbeeren, Gemüsepaprika, Broccoli, schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren und Zitrusfrüchte. Aber auch Kartoffeln sowie Grün-, Rosen-,Rot- und Weißkohl sind für die tägliche Vitamin C Aufnahme von Bedeutung.[2,3]

 
Vitamin A
Vitamin A ist für das Wachstum, das Immmunsystem und für die Entwicklung von Schleimhäuten bedeutsam. Da unsere Haut und Schleimhäute eine erste Barriere gegen Erreger bilden, ist es besonders wichtig die Schleimhautfunktion zu erhalten und zu stärken. Gute Quellen für Vitamin A sind Leber und Gemüsesorten mit einem hohen β-Carotin Gehalt wie beispielsweise Karotten, Grünkohl oder Spinat. Wird β-Carotin durch die Nahrung aufgenommen, verstoffwechseln es Dünndarm, Leber und Lunge zu Vitamin A. Ein weiterer positiver Effekt des β-Carotins ist seine antioxidative Wirkung. Es schützt die Zellen vor oxidativen Schäden und beeinflusst somit das Immunsystem.[4]


Zink 

Zink ist ein essentieller Mineralstoff und unterstützt das angeborene Immunsystem. Es ist essentiell für die normale Entwicklung und Funktion von Zellen des Immunsystems. Zink hat antioxidative Eigenschaften und spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung. Der Körper enthält keine großen Zinkspeicher, daher ist er auf eine regelmäßige Zufuhr mit Zink angewiesen. Gute Lieferanten für Zink sind Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Ei, Milch, Käse und Weizenvollkorn.[1,5,6]


L-Histidin
Die Aminosäure L-Histidin ist für die Absorption von Zink essentiell, da L-Hisitidin der natürliche Transportpartner von Zink im menschlichen Körper ist. Durch die Bildung eines L-Histidin-Zink-Komplexes wird Zink in das Blut transportiert wodurch die Bioverfügbarkeit von Zink im Körper verbessert wird.  Wenn Sie Zink in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen ist eine Kombination mit L-Hisitidin sinnvoll, um die Bioverfügbarkeit von Zink zu erhöhen.[7]

Selen
Selen beeinflusst das angeborene und das erworbene Immunsystem. Außerdem stimuliert es die Entwicklung und Funktion von allen weißen Blutzellen. Selen ist in Fisch, Fleisch und Hühnereiern enthalten. Außerdem sind Spargel und Linsen gute Selenlieferanten.[8]


Omega-3 Fettsäuren
Fette sind unentbehrlich für den Körper, denn sie dienen als Energielieferant und sind Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Die richtige Auswahl von Fetten kann das Immunsystem stärken und vor entzündlichen Krankheiten schützen. In diesem Zusammenhang sind die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, wie z.B. Linolensäure besonders wichtig. Sie können das Immunsystem beeinflussen und Entzündungsreaktionen im Körper hemmen. Gute Quellen für Omega-3 Fettsäuren sind Raps-, Walnuss-, Soja- und Leinöl. Aber auch fettreiche Fische wie Hering, Makrele und Lachs sind reich an Omega-3-Fettsäuren.[9]



[1] Kent L. Erickson,  Edward A. Medina, Micronutrients and Innate Immunity, J Infect Dis. (2000)   182 
[2] Wintergerst ES, Maggini S, Hornig DH, Immune-enhancing role of vitamin C and zinc and effect on clinical conditions, Ann Nutr Metab. 2006;50(2):85-94. Epub 2005 Dec 21.<s
[3] DGE 2001, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr S.143
[4] DGE 2001, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr S.73
[5] Kent L. Erickson,  Edward A. Medina, Micronutrients and Innate Immunity, J Infect Dis. (2000)   182  (Supplement 1):  S5-S10
[6] DGE 2001, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr S.193
[7] Bioavailibility of  zinc from zinc-histidine complexes Schölmerich et al., J Clin Nutr 1987, 45:1480-6.
[8] DGE 2001, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, S.198
[9] https://www.dge.de/presse/pm/was-sie-schon-immer-ueber-fette-wissen-wollten-1/