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Unterschied zwischen Grippe und Erkältung
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Erkältung, grippaler Effekt und Grippe häufig gleichgesetzt. Jedoch ist die Grippe eine weitaus schwerere Erkrankung als eine gewöhnliche Erkältung (auch grippaler Infekt genannt).
Wenn die kalte Jahreszeit naht oder mal wieder ein extremer Wettumschwung stattgefunden hat, leiden viele Menschen unter Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Doch welcher Krankheitserreger ist die Ursache dafür? Oft ist dies schwer zu sagen, aber es lassen sich die zwei Krankheitsbilder,  Erkältung (grippaler Infekt) und Grippe („Influenza“) unterscheiden.


Erkältung
Im Herbst und Winter ist die Erkältung sehr weit verbreitet, denn es existieren viele verschiedene Viren, die Erkältungen auslösen können. Es sind mehr als 200 Erreger bekannt die eine Erkältung  herbeiführen können. Beispiele hierfür sind Adeno-Viren, Rhino-Viren und Corona-Viren. Die klassischen Symptome wie Schnupfen, Husten, oft auch leichtes Fieber, setzen langsam nach mehreren Tagen ein. Man fühlt sich müde und abgeschlagen, häufig treten auch Gliederschmerzen und Kopfschmerzen auf. Im Normalfall klingt eine Erkältung aber nach einer Woche wieder ab. Gegen eine Erkältung kann man sich nicht impfen lassen. Da das Immunsystem bei einer Erkältung geschwächt ist,  können weitere bakterielle Erreger, wie beispielsweise Streptokokken hinzukommen und den Verlauf der Erkrankung somit negativ beeinflussen.


Grippe
Im Gegensatz zur Erkältung ist die Grippe eine schwere Erkrankung, die durch das ansteckende Influenza Virus ausgelöst wird. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege des Menschen und kann durch Tröpcheninfektion beim Sprechen, Niesen oder direktem Kontakt übertragen werden. Die Symptome treten hier sehr plötzlich auf und beginnen mit einem schwerem Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, hohem Fieber und trockenem Husten. Es existiert eine Impfung, die für Risikogruppen, wie immungeschwächte Personen und ältere Menschen empfohlen wird. Die Grippe ist sehr ansteckend, und tritt jeden Winter erneut auf. In seltenen Fällen kann sie sich zu einer Pandemie ausweiten, wovon es im letzten Jahrhundert drei Stück gab.  Trotz medizinischer und pharmazeutischer Forschung und der existierenden Impfung, ist die Grippe die Infektionskrankheit an deren Folgen in Deutschland die meisten Menschen sterben.  Da sich Influenza Viren ständig verändern, hat der Körper nach einer Erkrankung keine Möglichkeit spezifische Abwehrkräfte gegen neue Viren zu bilden. Daher wird der Impfstoff jedes Jahr an die aktuell zirkulierenden Viren angepasst, um das Risiko einer Infektion möglichst gering zu halten.

Unterschied zwischen Grippe und Erkältung


Was hilft bei Erkältung?
Da die Erkältung zu den häufigsten Erkrankungen zählt und sich durchschnittlich jeder Erwachsene einmal pro Jahr erkältet fragen sich sicher viele: Was hilft bei Erkältung? 

Gegen eine Erkältung helfen schon allgemeine Maßnahmen um die Symptome zu lindern und den Krankheitsverlauf zu verkürzen:
• Anstrengungen vermeiden und körperlich schonen (kein Sport treiben).
• Heißen Dampf inhalieren (z.B. Kamillendampf).
• Viel trinken (z.B. Salbei-oder Kamillentee mit Honig, Wasser).
• Stimme schonen.
• Nasenspülung mit Salzlösungen.


Erkältung vorbeugen
Ein sehr einfacher Weg sich vor einer Ansteckung mit Erkältungsviren zu schützen, ist den Kontakt mit den Erregern von Erkältungskrankheiten möglichst gering zu halten. Ein entscheidender Risikofaktor für eine Erkältung ist die sehr leichte Übertragung. Die Erreger können sich durch Husten oder Niesen in der Luft verbreiten und daher von gesunden Menschen eingeatmet werden sowie an Gegenständen haften bleiben, die wir tagtäglich berühren. Kommen Personen mit diesen Dingen in Kontakt, gelangen die Erreger über die Hände in die Atemwege.


Mit diesen Tipps bleiben Sie vor der nächsten Erkältung verschont

  • Um sich vor einer Erkältung zu schützen, sollten Sie unbedingt den direkten Kontakt zu erkälteten Personen meiden. Händeschütteln und Umarmungen erhöhen das Risiko einer Ansteckung.
  • Gründliches und regelmäßiges Händewaschen mit Seife kann einen großen Beitrag dazu leisten, Erreger zu beseitigen. Die Hände kommen den ganzen Tag mit Gegenständen und  Menschen in Berührung, daher auch mit Viren. Besonders gemeinsam genutzte Gegenstände wie Türklingen, Handläufe oder Geräte mit einer Touchoberfläche können mit Erkältungsviren benetzt sein und  somit als Infektionsquelle dienen. Die Erreger können von den Händen leicht auf Schleimhäute von Augen, Nase und Mund übergehen, daher ist Händewaschen so wichtig.
  • Versuchen Sie zusätzlich die Hände möglichst vom Gesicht fern zu halten um die Erreger, die sich auf den Händen befinden nicht auf die Schleimhäute zu übertragen.
  • Egal ob bei der Arbeit oder zu Hause: Lüften Sie mindestens drei bis viermal am Tag für jeweils zehn Minuten. In geschlossenen Räumen kann die Anzahl der Viren in der Luft stark ansteigen. Durch regelmäßiges Lüften kann dies verhindert werden wodurch das Ansteckungsrisiko verringert wird.

 

[1]  http://www.internisten-im-netz.de/de_grippe-unterschiede-zwischen-grippe-und-erkaeltung_205.html
[2]  http://www.wir-gegen-viren.de/content/index/2?submenue_id=1
[3]  http://www.grippe-info.de/kurzueberblick_grippe/index.jsp
[4]  http://www.wir-gegen-viren.de/content/index/2?submenue_id=1