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Anwendungsgebiete

1) Magnesium & Sport 

Die krampfschützende Wirkung von Magnesium auf die Muskulatur beruht auf der Funktion als Gegenspieler von Calcium bei der Muskelkontraktion. Magnesium ist dafür verantwortlich die Übererregbarkeit des Skelettmuskels zu hemmen und das Ein-und Ausströmen von Calcium in die Muskelzelle zu harmonisieren. Magnesium wirkt sich positiv auf Muskelverspannungen und Muskelkrämpfe aus, hat aber keinen Einfluss auf Muskelkater. 

 

Viele Sportler weisen einen Magnesiummangel auf, wofür es unterschiedliche Gründe geben kann. Eine Erklärung liegt im höheren Energiestoffwechsel und dem damit verbundenen höheren Magnesiumumsatz als bei Nicht-Sportlern. Des Weiteren geht beim Sport viel Magnesium in Form von Schweiß verloren. Hierdurch wird es schwierig diese Verluste alleine durch Nahrung wieder aufzunehmen. Je länger und intensiver das Training ausfällt, desto größer ist der Magnesiumverlust und das Risiko für einen Magnesiummangel.

Freizeit und Leistungssportlern ist es meist nicht möglich, den erhöhten Bedarf allein über Lebensmittel zu decken, weshalb eine zusätzliche Einnahme von 300-400 mg Magnesium empfohlen wird. Außerdem kann die Einnahme von Magnesium vor dem Sport vor einem zu hohen Anstieg von Stresshormonen im Blut schützen und die Sauerstoffaufnahme optimieren [1].

Tipps bei akuten Muskelkrämpfen

  • Dehnen Sie den betroffenen Muskel aktiv bis der Schmerz nachlässt.
  • Eine Massage des Muskels regt die Durchblutung an und löst Verspannungen.
  • Wärme wirkt entspannend und ist gut für die Durchblutung.


2) Magnesium & Schwangerschaft / Stillzeit 

Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf an Magnesium besonders hoch, da durch das Wachstum des Babys und der Plazenta der Bedarf deutlich ansteigt. Für Schwangere wird eine Aufnahme von mindestens 300 mg Magnesium pro Tag empfohlen. Stillende Frauen sollten 390 mg  Magnesium am Tag aufnehmen. Damit es in dieser wichtigen Phase zu keinem Mangel kommt, sollte mit einem Magnesiumpräparat supplementiert werden [2].

 

3) Magnesium & Migräne


Zwischen Magnesiummangel und Kopfschmerzen besteht ein Zusammenhang, da bei Patienten mit Kopfschmerzen ein niedriger Magnesiumspiegel im Blut nachgewiesen werden konnte. Daher spielt Magnesium bei Spannungskopfschmerzen und bei der Prophylaxe von Migräne eine große Rolle. Bei einer langfristigen Aufnahme von 600 mg Magnesium pro Tag können die Anzahl der Migräneattacken und auch die Migränetage selbst reduziert werden. Auch in der Schwangerschaft kann eine Magnesiumprophylaxe gegen Migräneattacken sinnvoll sein [3].


4) Magnesium & Stress 

 

Bei einem Magnesiummangel denken viele Menschen zuerst an Wadenkrämpfe oder Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf System. Was jedoch häufig unterschätzt wird,  dass eine Unterversorgung mit Magnesium zu vermehrter Reizbarkeit, Unruhe, Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen führen kann. 



 

Auch chronischer Stress kann Verluste an Magnesium fördern, wodurch ein Teufelskreis entsteht, da sich Magnesiummangel und erhöhte Stressanfälligkeit verstärken. Daher wird eine Supplementierung mit Magnesium auch für Personen empfohlen die hohen Stressbelastungen geringen Ruhephasen ausgesetzt sind [4].


5) Magnesium & Herzerkrankungen

Liegt eine Herzerkrankung vor, sollten Betroffene auf ihren Magnesiumspiegel achten. Zu niedrige Magnesiumwerte im Blut können Herzrhythmusstörungen auslösen und den Herzmuskel zusätzlich schwächen. Liegt ein schwerwiegender Magnesiummangel vor, kann sich dies auf das Membranpotenzial der Herzzellen auswirken. Dadurch kann es zu einer gesteigerten Erregbarkeit der Muskelzellen im Herz und infolge dessen zu Herzrhythmusstörungen kommen.
Bei Herzpatienten mit einer zusätzlichen Nierenerkrankung kann die Ausscheidung von Elektrolyten wie Magnesium gestört sein. Deshalb sollten Betroffene eine Magnesiumsupplementierung unbedingt mit ihrem Arzt abklären. Auch bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz sollte der Magnesiumspiegel von einem Arzt überwacht werden.
Magnesium kann sich stabilisierend auf den Herzrhythmus auswirken, wenn sich die Blutwerte im Normbereich befinden (0,7-1,05 mmol/l) [5].
Bluthochdruck ist der Hauptrisikofaktor für Herzerkrankungen und Schlaganfall. Studien konnten zeigen, dass eine Magnesiumsupplementierung den Blutdruck sinkt. Eine vermehrte Aufnahme von Magnesium in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung kann nachweislich dazu beitragen den Blutdruck zu senken [3].


6) Magnesium & Diabetes

Patienten mit einem metabolischen Syndrom oder Diabetes sind häufig von einem Magnesiummangel betroffen. Dieser kann Herz-Rhythmus-Störungen verursachen und das Risiko für Diabetes mellitus fördern. Eine Supplementierung mit Magnesium kann sich daher auf beide Krankheitsbilder positiv auswirken und die Blutdruckeinstellung verbessern. Für Diabetiker wird eine tägliche Aufnahme von 300 mg Magnesium empfohlen [6].
Eine Ernährung mit höheren Mengen an Magnesium ist mit einem niedrigeren Risiko an Diabetes zu erkranken, verbunden. Dieser Effekt kommt aufgrund der wichtigen Rolle von Magnesium im Glucose Stoffwechsel zustande [7].


Tipp: Mehr zum Thema Magnesiumsupplemente erfahren Sie auf unserem Blog. Wir gegen Ihnen Tipps zur richtigen Dosierung und wie man Durchfall durch die richtige Menge an Magnesium vermeiden kann.


[1] Rosetto, M. Sport und Magnesium. Fit for life 9-02 S.56
[2] http://www.rund-ums-baby.de/schwangerschaft/magnesium.htm (Stand: 28.07.2015)
[3] http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=medizin2_46_2004 (Stand: 28.07.2015)
[4] Gesellschaft für Biofaktoren e.V. Stress, Schlafstörungen und Depressionen: An Magnesiummangel denken, 2014
[5] http://www.herzstiftung.de/Magnesiummangel-Kaliummangel.html (Stand: 28.07.2015)
[6] GfB Symposium 2014 Diabetes mellitus und metabolisches Syndrom (Stand: 28.07.2015)
[7]http://ods.od.nih.gov/factsheets/Magnesium-HealthProfessional/ (Stand: 28.07.2015)