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Ratgeber Magnesium - Bild Jogger

Magnesiummangel

Einseitige Ernährung oder eine verstärkte Ausscheidung von Magnesium z.B. durch Erkrankungen sind nur ein Teil der Ursachen für ein Defizit an Magnesium. Da der Körper Magnesium nicht selbst herstellen kann, muss es von außen zugeführt werden. Gerade wenn ein oder mehrere der folgenden Risikofaktoren zutreffen, sollte man seinen eigenen Magnesium-Haushalt im Blick haben.

Grundsätzlich kann ein erhöhter Magnesiumbedarf bei Jugendlichen im Wachstum, älteren Menschen, Sportlern, Diabetikern, Schwangeren und Stillenden auftreten. Für diese Personengruppen ist eine ausreichende Magnesiumversorgung besonders wichtig.

Verminderte Aufnahme von Magnesium
Häufig wird der tägliche Magnesiumbedarf durch die Ernährung nicht ausreichend gedeckt. Im heutigen stressigen Alltag greifen immer mehr Menschen auf Junk-Food, Fertigprodukte oder stark industriell verarbeitete Lebensmittel zurück, die nur noch einen sehr geringen Vitamin- und Mineraliengehalt aufweisen. Aber auch Alkoholmissbrauch, Diäten, Fastenkuren oder Magen-Darm-Erkrankungen (Durchfall oder Erbrechen) über eine längere Zeit können eine unzureichende Magnesiumzufuhr zur Folge haben. Ebenso vermindern bestimmte Medikamente, wie Protonenpumpenhemmer (Omeprazol oder Pantoprazol) oder Antibiotika die Aufnahme von Magnesium im Körper. Auch Östrogene (weibliche Geschlechtshormone, die in der Anti-Baby-Pille vorkommen) können den Magnesiumspiegel im Blut senken.

Verstärktes Ausscheiden von Magnesium
Magnesiummangel kann aber auch durch übermäßig starkes Ausscheiden entstehen, zum Beispiel über Schweiß oder Urin. So haben Menschen, die viel Sport betreiben, einen erhöhten Magnesiumverlust, der durch hohe Temperaturen oder bei Ausdauersportarten noch verstärkt wird. Aber auch die Einnahme bestimmter Medikamente, wie zum Beispiel Diuretika, Insulin, Kortison, Herzglykoside (Digitalis) oder Abführmittel, kann den Magnesiumverlust durch erhöhtes Ausscheiden im Urin verstärken.
Ebenso können Krankheiten der Grund für Magnesiummangel sein, zum Beispiel chronische Darmentzündungen, Zöliakie, Diabetes, Schilddrüsen- und Nierenerkrankungen, Herzerkrankungen [1].

[1] Magnesium Ratgeber: http://www.magnesium-ratgeber.de/medikamente-magnesium/ (Stand: 10.06.2015)