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SCHWANGERSCHAFTSVERLAUF

Wird alles gut gehen? Wird die Geburt schmerzhaft? Wie soll ich meine neue Zukunft als Familie gestalten? Diese Gedanken gehen wahrscheinlich jeder werdenden Mutter durch den Kopf und in den meisten Fällen weiß man erst einmal keine Antwort auf all diese Fragen.
Sie haben in der Schwangerschaft 40 Woche Zeit um sich auf ihr neues Leben einzustellen. Nehmen Sie sich die Zeit um in  Ruhe darüber nachzudenken und ihren Partner oder ihre Familie in ihre Entscheidungen mit einzubeziehen.

Eine Schwangerschaft ist stets etwas Neues und Spannendes, auch für Frauen, die bereits eigene Kinder haben. Mindestens eines haben sie jedoch gemeinsam, die Schwangerschaft ist dazu da, das ungeborene Kind von Anfang an mit allen notwendigen Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen. Für die Mütter ist es natürlich besonders interessant, was in ihrem Bauch geschieht und vor allem wie sich das Baby entwickelt.  Schon ab dem Zeitpunkt der Familienplanung ist es wichtig, auf einiges, wie beispielsweise die richtige Ernährung, zu achten und die eigene Lebensweise gegebenenfalls anzupassen.

Schwangerschaftstest

 
"Mit dem positiven Schwangerschaftstest fängt alles an. Viele Paare haben schon lange auf den blauen Streifen auf dem Schwangerschaftstest gewartet, für andere ist es eine unerwartete Überraschung. In jedem Fall ist es aber ein tolles Ereignis, wenn ein neues Leben im eigenen Körper entsteht."
 
 

Aber nun zurück zum Anfang: Es gibt verschiedene Hinweise darauf, dass eine Frau schwanger sein könnte. Das wohl bekannteste Schwangerschaftsanzeichen ist das Ausbleiben der Monatsblutung (Periode, Menstruation). Aber auch Spannungsgefühle in der Brust, ein Ziehen im Unterleib oder gar Übelkeit, Erbrechen und Schwindel können schon sehr früh in der Schwangerschaft auftreten und somit ein Hinweis auf eine mögliche Schwangerschaft sein. Alleine sagen diese Symptome allerdings noch nicht viel aus, da sie auch andere Ursachen haben können. Eine erste Gewissheit bringt deshalb nur ein Schwangerschaftstest, den man in der Apotheke ohne Rezept oder in einem Drogeriemarkt kaufen kann. Mit einem solchen Schwangerschaftstest kann bei richtiger Anwendung mit 99 prozentiger Sicherheit über den Urin festgestellt werden, ob eine Schwangerschaft vorliegt. Der Schwangerschaftstest weißt im Urin nach, ob das „Schwangerschaftshormon“ HCG (Humanes Chorion-Gonadotropin) vorhanden ist. Auch der Frauenarzt stellt mit Hilfe des HCG-Hormones über Urin oder Blut die Schwangerschaft fest [1]. 

Die ersten Schwangerschaftswochen (1. Trimester, SSW 1-12)
Wurde eine Schwangerschaft festgestellt, findet etwa 2 Wochen später eine erste Vorsorgeuntersuchung statt. Diese kann sowohl vom Arzt als auch von einer Hebamme durchgeführt werden. Hierbei bekommt die werdende Mutter einen sogenannten Mutterpass in den alle wichtigen Informationen zum Verlauf der Schwangerschaft und Untersuchungsergebnisse eingetragen werden. Der Mutterpass ist sehr wichtig, da in einem Notfall schnell alle wichtigen Informationen ersichtlich sind.

Unter folgendem Link finden Sie den Mutterpass als PDF-Dokument.

Beim ersten Untersuchungstermin wird auch der voraussichtliche Geburtstermin errechnet. Hierbei wird der Termin bereits ausgehend von dem ersten Tag der letzten Monatsblutung berechnet. Das hat zur Folge, dass von 10 Monaten bzw. 40 Schwangerschaftswochen gesprochen wird.[1]

Oft wird die gesamte Schwangerschaft in drei Trimester eingeteilt. Ein Trimester umfasst etwa ein Drittel der Schwangerschaft. Das erste Schwangerschaftsdrittel dient hauptsächlich dem Wachstum des Embryos. So entwickeln sich in dieser Zeit die Organe, der Kopf, die Arme und Beine sowie Hände und Füße und die Nervenzellen im Gehirn. Diese Zeit ist sehr bedeutsam für die Entwicklung des Babys, daher ist es besonders wichtig, dass die werdende Mutter genügend Nährstoffe für sich und das Kind zu sich nimmt.[2]

Die körperliche Veränderung der Schwangeren ist während dem ersten Trimester nur gering und daher meist auch noch nicht sichtbar. Allerdings gelten die ersten Wochen als die kritischsten Wochen, da während dieser Zeit lebenswichtige Organe entwickelt werden. In dieser Phase können Schadstoffe wie Rauchen oder Alkohol den meisten Schaden anrichten.

Schon gleich zu Beginn der Schwangerschaft wird die Plazenta, der sogenannte Mutterkuchen, gebildet. Die Zellen der Plazenta übernehmen schon ab dem 11. Schwangerschaftstag die Versorgung des Embryos.[3]

Den Anfang geschafft (2. Trimester, SSW 13-28)
In dieser Zeit wächst der Fötus und nimmt an Gewicht zu, seine Organe sind schon ausgebildet und reifen nur noch. Auch das Geschlecht kann in diesem Zeitraum schon mittels Ultraschall festgestellt werden.
Nun können auch Familie und Freude dabei zusehen wie der Bauch der zukünftigen Mutter zunehmend wächst. Die Tritte des ungeborenen Babys werden fester und von außen fühlbar. Das mittlere Schwangerschaftsdrittel wird oftmals als das angenehmste empfunden: der Hormonhaushalt hat sich wieder etwas beruhigt, man hat sich an die neue Situation gewöhnt und der Babybauch hat eine noch überschaubare Größe. Viele sehen diese Zeit deshalb als guten Zeitpunkt noch einmal einen Urlaub zu zweit zu genießen.

Die letzten Schwangerschaftswochen (3. Trimester, SSW 29-40)
Die letzten 12 Wochen der Schwangerschaft, bilden das 3. Trimenon. In diesem Zeitraum ist das Baby schon ohne die Mutter lebensfähig, d.h. wenn es zu einer Frühgeburt kommen würde, könnte das Baby mit großer Wahrscheinlichkeit überleben. Allerdings ist es natürlich das Beste, wenn das ungeborene Kind möglichst bis zum errechneten Geburtstermin im Mutterleib bleibt, denn jede Woche im Mutterleib bringt die Entwicklung des Babys voran.

 

Natürlich ist der Babybauch mittlerweile ziemlich groß geworden, so dass es im Alltag für die werdende Mutter immer beschwerlicher wird. Einfache Tätigkeiten wie z.B. die Schuhe zu binden werden mittlerweile schon als anstrengend empfunden. Auch Beschwerden wie Rückenschmerzen, aber auch Sodbrennen und Wassereinlagerungen treten in diesen letzten Wochen vermehrt bei Schwangeren auf. Aber nun dauert es nicht mehr lange, denn der Geburtstermin rückt schon ganz nahe.

 


[1] Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), „1. Bis 8. Woche: Das Kind kündigt sich an“

[2]Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA),“Rundum: Schwangerschaft und Geburt“, 2014, S. 10

[3]Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA),“Rundum: Schwangerschaft und Geburt“, 2014 S. 8-46